Planzenwelt der Alpen

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Seidelbast (Gemeiner-) rot

Die bis zu 150cm hoch wachsende Pflanze liebt kalkarme Böden. Er bildet wenig verzweigte Sträucher mit aufrechten Zweigen. Die Blätter wachsen wechselständig und sind an den Zweigenden büschelig gehäuft. Sie sind länglich lanzettförmig und auf der Oberseite satt grün. In den Bergen findet man sie häufig an sonnigen Standorten wie Geröllhalden. Die rosa Blüten sieht man in Berghöhen bis zu etwa 2000m Höhe in den Monaten März-Juni blühen. Der Seidelbast ist giftig und kann durch Berührung zu Hautreizungen führen. Die rötlichen Beeren, die in den Monaten Juli-August reifen, sind sehr giftig. Die Bestäubung erfolgt häufig durch Schmetterlinge oder durch langrüsselige Insekten. Der Seidelbast hat etliche Verwandte, wie gestreifter, Lorbeer- oder Rosmarin-Seidelbast, auch als Steinröschen bekannt.

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Seifenkraut (Rotes-) rot

Das zu der Gruppe der Nelkengewächse gehörende rote Seifenkraut bildet oft große Bodenpolster auf Schuttböden, wobei es weit kriechende Ausläufer bildet, während die Hauptwurzel fest verankert ist. Die etwa 35cm hohe Kriechstaude hat zahlreiche Blüten, die Kronblätter sind rosa bis rot, Blütezeit von Mai bis Oktober. Wir treffen das Seifenkraut sowohl in Talnähe als auch in Höhen über 2000m an, meist auf kalkhaltigen Böden, auf Grashängen und auf steinigen Böden sowie im Geröll. Als Steingartenpflanze hält sie auch Einzug in heimische Gärten. Die Pflanze kommt aus Italien und dringt allmählich immer weiter in die nördlichen Kalkalpen vor. An sonnigen Tagen wird die Pflanze von vielen Schmetterlingen wegen ihres Nektars besucht.

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Sommerwurz (Blutrote-) rot

Die Pflanze ist im Alpenraum verbreitet, sie zählt zu den Sommerwurzgewächsen. Sie wächst vom Tal bis in Höhen von 2000m, dabei erreicht sie Wuchshöhen über einen halben Meter. Ihr Aussehen ist unverwechselbar. Die Blüten glänzen innen blutrot und färben sich zum Rand zu gelblich, sie wachsen in großen Trauben.  Die Stengel sind braun gelb. Die Blütezeit sind die Monate Mai - August. Vor allem im Alpenvorland sieht man die Pflanze häufig.

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Steinbrech (Gegenständiger- oder Roter-) rot

Der rote Steinbrech bildet flache Polster, aus denen die kurzen Stängel mit der  Blüte ragen. Die Blätter sind verkehrt eiförmig, die Kelchzipfel sind bewimpert. Die Blütezeit fällt in die Monate April bis September. Wir finden ihn auf Felsschutt, in Felsspalten und Schuttrasen. Die widerstandsfähige Pflanze kann noch in 3500m Höhe gedeihen.

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Steinbrech (Zweiblütiger-) rot

Die Pflanze ist auf kalkhaltigen feuchten Feinschuttböden anzutreffen, wo sie in Höhen von 2000 - 3500m in den Monaten Juli bis August blüht. Die Blütenblätter sind elliptisch schmal, violett bis rot gefärbt. Die Blätter bilden einen dichten Bodenteppich, sie sind verkehrt eiförmig bis rund, fleischig und dunkelgrün. Häufig sind sie am Blattrand bewimpert. Bald nach der Schneeschmelze blüht der zweiblütige Steinbrech, wobei der meist hängende bis kriechende Stängel mehr als eine Blüte trägt (daher der Name).

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Steinröschen (auch Rosmarin-Seidelbast benannt) rot

Der immergrüne Zwergstrauch blüht in den Monaten Mai bis August. Wir finden den Strauch auf Felsschutt und im Latschenbereich. Die Pflanze wächst mit Vorliebe auf kalkhaltigen Böden, und sie steigt bis in Höhen von über 2500m auf. Die Blätter des Steinröschens sind immergrün, schmal länglich und lederig. Die Früchte des Steinröschens sind giftig. Das Steinröschen gehört zu der Gattung Seidelbast. Siehe hierzu auch Beschreibung "Seidelbast" in bergtoursuche.

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Storchschnabel (Purpur-) rot

Ähnlich den anderen Storchschnabelarten, nur kleiner - siehe unter "Storchschnabel"!

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Sumpfwurz (Sumpf-Stendelwurz) rot

Die Sumpfwurz gehört zur Gattung der Knabenkrautgewächse. Sie besitzt wechselständige, länglich ovale Blätter, die den Stengel umfassen. Der aufrechte Stengel ist flaumig behaart, die hängenden Blüten wachsen am Stengel herab in lockerer Anordnung. Sie sind rötlich farben und blühen in den Monaten Juni - Juli. Bevorzugte Standorte sind feuchte und halbschattige Standorte in Quellgebieten. Wir treffen sie in Höhen bis zu 1700m an.

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Thymiane oder Quendel rot

Die Thymiane gehören zu den Lippenblütlergewächsen. Einige Thymianarten sind Heil- oder Gewürzpflanzen. Thymiane wachsen als Halbsträucher oder Sträucher und unterscheiden sich in Wuchshöhe und Blütenständen. Ab Mai beginnen die verschiedenen Thymianarten zu blühen, was man bereits aus der Entfernung über die Nase feststellen kann. Helle und trockene Standorte werden von der Pflanze bevorzugt. So finden wir sie vor allem auf sandigen Böden und an Wegrändern. Die Blüten können weißlich, rötlich bis purpurn und violett sein. Thymiane sind nicht nur im Flachland, sondern auch in den unteren Bergregionen weit verbreitet. So können wir sie auf Wiesen und Weiden in sonniger Lage vorfinden. Der Blütenstand bildet eine längliche Blütendolde, die mit zahlreichen Einzelblüten ausgestattet ist. Durch Düngung wird der Thymian von anderen Futterpflanzen verdrängt. Sein in ihm enthaltenes ätherisches Öl ist für die Tiere gesundheitsförderlich. Da die Blüten leicht zugänglich sind, werden sie auch von kurzrüsseligen Insekten angeflogen.

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Türkenbund (Türkenbundlilie) rot

Der Türkenbund gehört zu den Liliengewächsen.  Die Pflanze kann über einen Meter hoch werden. Ihren Namen hat sie von der Form der Blüte, deren Blütenblätter ähnlich einem Turban hochgebunden erscheinen. Die Pflanze ist selten zu finden, sie trägt am aufrechten Stängel mehrere Blütenköpfe. Die Blätter sind quirlständig, lanzettlich bis eiförmig und ganzrandig. Bestäubung erfolgt durch Nachtfalter, die durch den Duft der Türkenbundblüte angelockt werden. Die Pflanze liebt kalkhaltige Böden, wo wir sie in Laubwäldern, im Gebüsch und an Waldrändern antreffen können. Die Blüten der Türkenbundlilie können wir in den Monaten Juni bis August bewundern. Die Blume ist unverwechselbar. In den Bergen findet man die Pflanze bis in 2000m Höhe, wo sie sich gern im lichten Latschengürtel ansiedelt.

Rechts unten sehen wir im 1. Bild den gelben Eisenhut.

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Waldgeißblatt rot

Die spitz zulaufenden oder leicht gerundeten Blätter sind schmal und länglich. Die Früchte sind leuchtend rot und glänzend. Man findet sie ab August an dem Busch, die Blütezeit sind die Monate Mai bis Anfang August. Die Pflanze ist in Europa weit verbreitet. Wir treffen sie an Waldrändern an.

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Weide (Stumpfblättrige-) rot

Die Stumpfblättrige Weide bildet einen kriechenden Zwergstrauch, wobei sich die Äste an die Felsen anschmiegen. Die Blätter sind verkehrt eiförmig, grün glänzend und vorne abgerundet. Blattober- und Blattunterseiten sind nicht behaart. Die 10blütigen Kätzchen sind bis zu 15mm lang, die Staubbeutel rot. Der Strauch ist in den Alpen häufig vorkommend. Er wächst auf Felsschutt und Steinrasen bis in Höhen von 1500 bis 2900m . Im Herbst färbt sich das Laub gelb und die Pflanze verströmt einen intensiven Duft nach Baldrian.

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Weidenröschen rot

Das schmalblättrige Weidenröschen erreicht eine Höhe von bis zu 1,80m. Es gehört zu den Nachtkerzengewächsen, kommt auf Felsenschutt und in Waldschlägen vor, bis zu einer Höhe von 2000 m. Blütezeit sind die Monate Juni bis August.

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Weidenröschen (Quirlblättriges-) rot

Die oval-lanzettförmigen Blätter bilden am Stengel hoch mehrere drei- bis vierständige Blattquirle. Die blassroten, innen weißlichen Blüten besitzen vier etwa 10mm lange Kronblätter. Der Stengel ist kantig und erreicht eine Höhe bis zu 80cm. Anzutreffen ist die Pflanze im Alpenraum auf feuchten Böden. Sie blüht in den Sommermonaten Juni-August und ist in Höhen bis knapp 2000m anzutreffen.

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Weidenröschen (Schmalblättriges) rot

Die Pflanze wächst auf Geröllschutt und in Waldabholzgebieten. Sie gilt als Pionierpflanze, da sie sich als eine der ersten Pflanzen auf gerodetem bzw. zerstörtem Boden ansiedelt. Sie hat deshalb auch den Beinamen "Trümmerpflanze" erhalten, da sie sich auf vom Krieg zerstörten Flächen rasch auszubreitet. In den Alpen finden wir die bis zu 1,5m hohe Pflanze in Höhen bis zu etwa 2000m. Der leicht rot gefärbte Stängel trägt zahlreiche Blüten. Die Blätter der Pflanze sind schmal und länglich und ähneln denen der Weiden. Die Pflanze blüht von unten nach oben auf, die Blütenmonate sind die Monate Juli und August. Die Blütenfarbe variiert zwischen hellem Rot bis zu zartem Violett. Die lappigen Kelchblätter bilden eine offene Blüte, bei der die zahlreichen Samenfäden weit vorstehen.

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Weidenröschen (Wald-) rot

Anzutreffen ist die Pflanze häufig auf Schuttflächen und an Wald- und Wegrändern, wo sie sich mit großer Schnelligkeit verbreitet. Das Waldweidenröschen wird bis zu 1,5m hoch, besitzt einen aufrechten, rötlichen Stengel und lanzettförmige, wechselständige Blätter, die auf der Unterseite grau grün sind. Die Blüte besteht aus vier Kronblättern und acht Staubblättern (Griffel).  Die Blüte verwandelt sich nach der Befruchtung in einen Haarschopf, der vom Wind mitgenommen wird, was zur raschen Verbreitung der Pflanze führt. Die Pflanze ist sehr häufig und kommt auch im Alpenraum in den unteren Regionen vor. Blütezeit sind die Sommermonate.

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Weiderich (Blut-) rot

Der Blutweiderich besitzt einen scharfkantigen Stengel, der mit lanzettartigen Blättern bewachsen ist. Im oberen Bereich sitzen sie wechselständig, im unteren Bereich gegenständig und häufig quirlständig. Die Blüten wachsen aus den Blattachseln und bilden einen ährenförmigen Blütenstand. Sie blühen in den Sommermonaten, wobei die Pflanze Wuchshöhen von bis zu 150cm erreicht. Anzutreffen ist der Blutweiderich auf feuchten Hochstaudenböden, in den Alpen immer in den unteren Bergregionen, häufig an Wasserläufen. Für Bienen und Schmetterlinge eine geschätzte Pflanze, für das Weidevieh weniger, die ihn häufig verschmäht.

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Wiesenknopf (Großer-) rot

Der große Wiesenknopf besitzt einen bis zu 100cm hohen, oben verzweigten Stengel, auf dem das kugelförmige Blütenköpfchen sitzt. Die dunkelroten Blüten können wir vom Frühjahr bis zum Herbst immer wieder aufs Neue blühen sehen. Die Grundblätter der Pflanze sind oval, länglich und einfach gefiedert. Anzutreffen ist die Pflanze im Alpengebiet bis zu 1500m Höhen, wobei sie feuchte Standorte und Fettwiesen schätzt. Die Pflanze wird als Heilpflanze gegen Durchfall eingesetzt.

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Wiesenknopf (kleiner) rot

Der Blütenstand des kleinen Wiesenknopfes ist kugelig geformt und besteht aus zahlreichen roten bis grünlichen Blüten. Die Blätter sind gefiedert und gelappt. Die Pflanze gehört zu den Knöterichgewächsen. Sie liebt feuchte Berghänge und kommt in den Alpen und Mittelgebirgen bis in Höhen von 1300m vor. Blütezeit sind die Monate Juni - September.

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Zwerg-Mehlbeere rot

Der Kleinstrauch treibt in den Monaten Juni bis Juli rötliche Blüten aus. Er bildet längliche orange bis braunrote Beeren, die essbar sind.  Die Früchte sind in den Monaten August-September ausgereift. Wir finden den Strauch im Hochgebirge. Er gehört in die Gruppe der Alpenrosengebüsche.

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