Besonders im zeitigen Frühjahr eine wunderschöne Tour. Allerdings mussten wir uns ab der Geländemulde zur Brunnenauscharte im Schnee hochkämpfen, was das Steilstück zu einer rutschigen Angelegenheit werden ließ. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind an dieser Stelle erforderlich. Der Weg selbst auf den Gipfel ist von der Scharte aus nicht zu verfehlen, ebenso der Abstieg über die beiden Lauchalpen hinab ins Weißachtal und zurück zum Parkplatz. Bei nasser Witterung und bei Schneelagen unterhalb des Hochgrates ist die einfache Tour über die Lauchalpen die sinnvollere Alternative. Auf beiden Routen kommt man aufs Hochgrat, von wo aus sich die Allgäuer Hauptkette dem Besucher von ihrer schönsten Seite aus zeigt. Die Südhänge der Nagelfluhkette, zu der das Hochgrat gehört, zeigen einen wahren Blumenteppich. Wer Lust dazu hat, kann einen Abstecher zum Rindalphorn hinüber machen, das mühelos in 20-30 Min. erreichbar ist. Vom Parkplatz über die hintere Simatsgundalpe hinauf zur Brunnenauscharte in 1620m Höhe und von dort weiter aufs Hochgrat in insgesamt 2 1/2Std. Rückweg über obere und untere Lauchalpe. |